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CONFIGLANE

Network Automation · Plan / Build / Operate

Netzwerk­automatisierung, die sich wiederholen lässt

Wir bauen die Automatisierungskette für Ihr Netz: Source of Truth, Configuration as Code, Validierung und kontrollierte Ausführung — als Werkzeug für verlässliche Changes, nicht als Selbstzweck.

Automation besprechen

Der genaue Umfang folgt Ihrer Umgebung und den Abhängigkeiten. Preise, Servicezeiten und Reaktionsziele vereinbaren wir im Angebot.

Leistungsumfang

Die Kette vom Datensatz bis zum Post-Check

Die Bausteine einer Automationskette, die Änderungen rendert, prüft und ausrollt — und den Ist-Zustand nie aus den Augen verliert.

Source of Truth

NetBox als führendes Datenmodell: Standorte, Geräte, VLANs und Präfixe — abgeglichen gegen die Realität.

Configuration as Code

Zielkonfiguration aus Jinja2-Templates und strukturierten Daten, versioniert in Git statt in Einzeldateien.

Pipelines & Rollout

Render, Diff, Dry Run, Freigabe, Deploy: jeder Standard-Change fährt dieselbe geprüfte Strecke.

Validierung mit pyATS

Pre- und Post-Checks für Routing, Nachbarschaften, Redundanz und Erreichbarkeit — vor und nach jedem Change.

Drift-Erkennung

Soll-Ist-Vergleich im Betrieb: Abweichungen werden sichtbar, bevor sie zum Vorfall werden.

Betriebsübergabe

Runbooks, Rollen und Schulung: Ihr Team betreibt die Kette selbst — oder wir tun es im Managed-Modell.

Vorgehen

So gehen wir vor

Automatisierung folgt dem Risiko und dem wirtschaftlichen Nutzen — in genau dieser Reihenfolge.

  1. Assessment

    Wie belastbar sind Inventar, Standards und Change-Prozess? Wo lohnt Automatisierung zuerst?

  2. Datenmodell & Source of Truth

    NetBox aufbauen und befüllen; die Wahrheit wandert aus Tabellen und Köpfen in ein geprüftes Modell.

  3. Erste Kette produktiv

    Ein wiederkehrender Change wird vollständig automatisiert — mit Tests, Freigabe und Rollback.

  4. Ausbau & Governance

    Weitere Use Cases, Peer-Review-Pflicht, getrennte Umgebungen und vollständige Protokollierung.

Verständlich erklärt

Was hinter Netzwerk­automatisierung steckt

Source of Truth, Configuration as Code und getestete Changes: die Grundlagen eines nachvollziehbaren Netzbetriebs, mit klaren Datenquellen und Freigaben.

Was Netzwerkautomatisierung eigentlich bedeutet

Bei wiederkehrenden Änderungen werden dieselben Vorgaben oft auf vielen Geräten umgesetzt. Mit Templates und Ansible lässt sich dieser Ablauf standardisieren. Das reduziert Handarbeit, kann aber auch einen Fehler vervielfältigen. Deshalb gehören geprüfte Eingangsdaten, ein begrenzter Wirkungsbereich und Vorher-Nachher-Tests von Anfang an dazu. Wir beginnen mit einer konkreten Aufgabe, deren Nutzen und Risiken sich bewerten lassen.

Source of Truth: eine Wahrheit statt fünf Tabellen

NetBox kann den beabsichtigten Zustand von Standorten, Geräten, VLANs und IP-Adressen dokumentieren. Wir definieren Datenhoheit, Pflege und Freigaben, bevor Konfigurationen daraus erzeugt werden. Ein geänderter Datensatz löst nicht automatisch einen Netzchange aus. Beobachteter Zustand und Sollzustand werden getrennt abgeglichen; Widersprüche brauchen eine Entscheidung.

Getestete Changes: die Hauptuntersuchung vor und nach jeder Änderung

Mit pyATS/Genie oder passenden alternativen Prüfungen lassen sich ausgewählte Netzfunktionen vor und nach einem Change vergleichen. Welche Routen, Nachbarschaften oder Verbindungen erwartet werden, wird ausdrücklich festgelegt. Fehlende Daten sind kein Erfolg, und ein grüner Test beweist nicht die Funktion jeder Anwendung. Die Abnahme verbindet Messwerte mit den vereinbarten Erwartungen.

Git statt Gedächtnis: jede Änderung nachvollziehbar

Alle Vorlagen und Konfigurationen liegen versioniert in Git — demselben Werkzeug, mit dem Software-Teams seit Jahrzehnten arbeiten. Zu jeder Änderung ist festgehalten, wer sie wann warum gemacht hat und wie der Stand davor aussah; ein Vier-Augen-Review vor der Freigabe gehört zum Prozess. Für Audits und Zertifizierungen heißt das: Die Nachweise existieren bereits, statt mühsam rekonstruiert zu werden.

Werkzeuge & Plattformen

  • NetBox
  • Ansible
  • Python
  • Jinja2
  • Git
  • Cisco pyATS / Genie
  • Meraki Dashboard API

Dokumentiertes Configlane-Lab · TI-LFA

Vom Intent bis zum geprüften Netz.

Im Next-Gen-SP-Core-Lab aktiviert CHG-0026 TI-LFA auf R1–R7. An diesem realen Change zeigen wir, welche Eingaben, Freigaben und Nachweise zusammengehören.

  1. Eingabe und Vorschau

    Sieben gerätespezifische Intent-Dateien beschreiben Kandidatenkonfiguration und Prüfbedingungen. Ansible erzeugt den Diff; das Manifest bindet Plan, Git-Commit, Zielhosts und Ausführungs-Image.

  2. Freigabe und Ausführung

    Ein getrennter Approver signiert den geprüften Plan. Vor dem seriellen Apply werden Signatur, Scope und Manifest erneut geprüft. Eine Abweichung stoppt die Ausführung.

  3. Ergebnis und Gegenprobe

    CHG-0026 weist operative SR-Reparaturpfade auf allen 20 gerichteten Core-Interfaces nach. CHG-0027 trennt anschließend den Link R1–R2; der Ersatzpfad über R3 trägt. CHG-0028 stellt den Link als eigenen Change wieder her.

FAQ

Häufige Fragen zur Netzwerk­automatisierung

Lohnt sich Automatisierung auch für kleinere Netze?

Entscheidend sind Wiederholung, Datenqualität, Risiko und Pflegeaufwand, nicht eine feste Gerätezahl. Wir bewerten einen konkreten Anwendungsfall und starten dort, wo ein nachvollziehbarer Nutzen entsteht. Eine pauschale Amortisationszeit wäre ohne diese Aufnahme geraten.

Ersetzt Automatisierung unsere Netzwerk-Administratoren?

Nein — sie verlagert deren Arbeit von der Tastatur in die Entscheidung. Freigaben bleiben bei Menschen; die Maschine übernimmt das fehleranfällige Abtippen und Prüfen. Teams gewinnen Zeit für Architektur und Verbesserungen statt für nächtliche Routine-Changes.

Muss unser Team dafür programmieren können?

Für den Betrieb: nein. Die Kette ist so gebaut, dass Standard-Changes über gepflegte Daten und definierte Abläufe laufen — ohne Code-Kenntnisse. Wer tiefer einsteigen will, bekommt Schulung und Runbooks; alternativ betreiben wir die Kette im Managed-Modell weiter.

Welche Geräte und Plattformen lassen sich automatisieren?

Der Kern unserer Praxis: Cisco IOS-XE (Catalyst), NX-OS und die Meraki Dashboard API — grundsätzlich alles mit brauchbarer API oder SSH-Zugang. Ansible und Python sind herstellerneutral; ob sich Ihre Umgebung eignet, klärt das Assessment am Anfang.

Was passiert, wenn ein automatisierter Change schiefgeht?

Vor dem Change werden Stop-Kriterien, Vor- und Nachprüfungen sowie ein technisch passender Rückfallweg festgelegt. Check Mode und Wiederherstellung hängen von Modul, Gerät und Eingriff ab. Ein fehlgeschlagener Lauf bedeutet daher nicht automatisch, dass jede Änderung rückgängig gemacht werden kann.

Wie starten wir, ohne das Tagesgeschäft zu gefährden?

Mit dem Assessment: Wir prüfen Inventar, Standards und Change-Prozess und wählen die eine Strecke mit dem besten Verhältnis aus Nutzen und Risiko. Sie läuft zuerst parallel zum gewohnten Vorgehen, bis die Ergebnisse überzeugen — erst dann wird sie der Standard.

Fachbeiträge zum Thema

Verwandte Leistungen

Nächster Schritt

Der erste automatisierte Change

Wir starten mit dem Assessment und automatisieren dann die Strecke, die sich zuerst rechnet — nachvollziehbar und mit definierten Kontrollen.

Assessment anfragen

Assessment → belastbarer erster Change